ERFOLGREICH ÜBERNEHMEN:

ERFOLGREICHE UNTERNEHMENS- NACHFOLGE
10 VIDEO-TIPPS, DAMIT SIE KLAPPT

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Was machen Sie in fünf Jahren?

Öffnen Sie morgens die Tür zu Ihrem eigenen Familienunternehmen?
Hatten Sie einen erfolgreichen Nachfolgeprozess und können endlich frei gestalten und entscheiden?

Oder warten Sie dann immer noch darauf, dass Sie den Schlüssel in die Hand bekommen und das Ruder übernehmen können?

70 % aller Unternehmensnachfolgen im Mittelstand scheitern. Das passiert aus unterschiedlichen Gründen - hauptsächlich aber wegen fehlender Planung und Begleitung des Unternehmers und des Nachfolgers*.

Möchten Sie in 5 Jahren zu den 30% gehören, die die Übernahme des Familienunternehmens geschafft haben?

Mit folgenden Tipps kann das klappen. Sie übernehmen die Firma, arbeiten an Ihrer Karriere, schaffen eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge und der Familienfrieden bleibt erhalten.

Hier sind 10 Tipps, damit Sie den Prozess steuern können und Ihre Planung aufgeht.

Haben Sie Fragen zur Unternehmens­-nachfolge?

Ich unterstütze Sie gerne in Ihrem Nachfolgeprozess.
Möchten Sie einen Rückruf? Bitte senden Sie Ihre Nummer, ich melde mich umgehend.

Tipp 1

Austausch von Erwartungen:

Haben Sie Ihre Vorstellungen des Nachfolgeprozesses mit dem jetzigen Inhaber im Gespräch ausgetauscht?

Zu 100% sind die Bilder und Vorstellungen von erfolgreicher Unternehmensnachfolge in Ihrem Kopf anders, als die im Kopf des Inhabers - zwei völlig unterschiedliche Landkarten.

Gerade innerhalb der Familie fällt es aber schwer, diese Unterschiede und Bedürfnisse anzusprechen, denn jetzt treffen berufliche Aspekte auf altbekannte familiäre Abläufe und Erwartungen und vermischen sich.

Tauschen Sie sich jetzt dazu aus - damit Ihr Weg derselbe bleibt und Sie gemeinsam ins Ziel kommen.

Tipp 2

Der gemeinsame Fahrplan

Schreiben Sie auf, was Sie besprochen haben und legen es in einem gemeinsamen Fahrplan für erfolgreiche Unternehmensnachfolge fest.

Zu banal? Im Alltag sind Worte variabel auslegbar und "Shit happens" in den 3-5 Jahren einer klassischen Übergabedauer.

Auch in den besten Familien sollte deshalb gemeinsam Besprochenes verschriftlicht werden. Das schadet keinem und hilft, wenn doch Unstimmigkeiten im Laufe des Generationswechsels aufkommen.

Schön, wenn Sie es nicht brauchen, absolut unverzichtbar, wenn Sie es doch brauchen. Und zwar, um Familienärger zu vermeiden, nicht um
ihn hervorzurufen. Sie würden doch woanders auch nicht ohne Vertrag anfangen, oder?

 

Tipp 3

Motivation prüfen

Wissen Sie schon, was Sie machen möchten, wenn Sie die Firma übernommen haben?

Was sagt Ihr Herz? Gestalten Sie im Geiste schon an hundert Stellen im Unternehmen neu? Planen Sie Investitionen und neue Geschäftsfelder? Scharren Sie schon richtig mit den Hufen?

Oder haben Sie deutlich Respekt vor dem Tag, an dem Sie die volle Verantwortung als Unternehmerin oder Unternehmer übernehmen und wissen nicht so richtig, ob sich das gut anfühlen wird?

Warum ist das so? Fehlen Ihnen noch Fähigkeiten? Gibt es einen besseren Lebensplan?
Gehen Sie der Sache auf den Grund.

Tipp 4

Wissen Aneignen

Wenn Ihnen Wissen in bestimmten Bereichen fehlt, eignen Sie es sich an, oder holen Sie sich externe Hilfe. 

Sie können nicht alles wissen. Inhaber sein ist sehr komplex geworden. Wenn Ihnen Fähigkeiten fehlen, die Sie wirklich interessieren,
legen Sie nach und lernen sie Sie bis zur Übergabe. Für alles andere gibt es externe Hilfe. Sie müssen in 2017 nicht mehr alles allein
machen und können trotzdem ein guter Inhaber sein.

Tipp 5

Zeitrahmen definieren

Wann möchten Sie spätestens mit Haut und Haaren übernehmen? Haben Sie einen Zeitrahmen für die Übergabe und kennt und akzeptiert der Inhaber ihn?

Ein richtiger Klassiker - und ein häufiger Streitpunkt. Sie wollen wissen, wann es richtig losgeht, der Inhaber möchte sich
nicht richtig festlegen und weicht immer wieder aus. Er will nicht überflüssig werden - vielleicht, weil er keinen Plan für danach hat und
ihn auch nicht entwickelt, während er weiter aktiv arbeitet - Sie wollen ihm nicht sagen,
dass Sie auf eigenen Beinen stehen möchten. So tanzen sie umeinander - und der Frust wächst. Auch hier hilft ein Sprung ins kalte
Wasser ergo in begleitete Gespräche, um nicht in die Falle zu tappen.

Tipp 6

Finanzplanung

Planen Sie die finanzielle Seite des Übertrags langfristig und transparent und sichern sich mit Expertenhilfe den größtmöglichen Vorteil.

Oft ist auch dieses Thema innerhalb der Familie tabu und schwelt unter der Oberfläche. Es startet bei Gehaltsverhandlungen mit den eigenen Eltern und entwickelt sich munter weiter, wenn Sie die bisher nicht geplante Altersvorsorge des Inhabers übernehmen sollen.
Mit Sätzen wie: Geerbt wird, wenn gestorben wird, ist jeder Versuch einer sinnvollen Planung im Keim erstickt.

Übergeben Sie diese Aufgabe - in neutrale und erfahrene Hände. Das nimmt den Zunder raus und hilft beiden Seiten dabei, die Vorteile
zu sehen. Wissen Sie, wer Sie zu steuerlichen und erbrechtlichen Fragen gut berät und gibt es schon einen Entwurf dazu?

Tipp 7

Bankinformation

Holen Sie gemeinsam mit dem Inhaber Ihre Banken ins Boot. Sprechen Sie zu Krediten mit ihnen und verbessern Sie als Nachfolgekandidat die Unternehmensbewertung.

Dass Sie antreten möchten, ist gut für Ihr Unternehmen - Ihre Banken sollten das wissen und Sie kennenlernen. Falls Sie in der
Ausarbeitung der Übertragsstruktur Ihre Banken einplanen und Kredite benötigen, informieren Sie Ihre Ansprechpartner
dort rechtzeitig. Ein Kreditkonstrukt erfordert mehr als ein Gespräch und eventuell auch mehr als eine Bank. Sie möchten so etwas
sicher transparent und langfristig planen und nicht zum Ende in als Hau-Ruck Aktion mit glühendem Kugelschreiber
unterzeichnen.

Tipp 8

Eigene Absicherung

Sind Sie in der neuen Rolle abgesichert?

Je nach Rechtsform des Unternehmens und abhängig von Ihrer Position und Rolle sollten Sie sich finanziell und rechtlich
absichern - auch, wenn der Inhaber das vielleicht nicht gemacht hat.Es gibt wesentlich mehr Pflichten und Fallstricke, als noch vor 40 Jahren.
Oft geht diese Aufgabe im Übergabetrubel unter und Sie stehen vor vollendeten Tatsachen, oder, im Schadensfall,
vor Gericht. Das hört sich reißerisch an, undenkbar ist es aber nicht. Erkundigen Sie sich und lassen sich beraten.

 

Tipp 9

Familie einbeziehen

Ist Ihre ganze Familie damit einverstanden, oder gibt es Mitglieder, die unzufrieden mit der Lösung sind?

Es muss ja nicht gleich Arsen im Essen sein, aber einzelne Familienmitglieder, die offen oder im Hintergrund gegen die Entscheidung arbeiten, können den Prozess, je nach Einflußnahme, langfristig stoppen oder zum Scheitern bringen. Hier verliert die Ratio oft gegen Gefühle - es wird Seifenoper verdächtig. Ignorieren Sie solche Dinge nicht und lösen Sie das nicht allein. Starten Sie begleitete Gespräche mit einem erfahrenen Coach oder Moderator, die eine gute Lösung für alle zum Ziel haben.

Tipp 10

Kommunikation der Nachfolge 

Ihre Mitarbeiter und Kunden sollten im Boot sein, denn sie fragen sich ganz bestimmt, wie es weiter geht und sind vielleicht verunsichert.

Bitte denken Sie nicht, dass Ihre Mitarbeiter sich keine Gedanken machen und alles klar für sie ist. Solange der Übergabeprozess für Sie unklar ist, ist er das auch für alle Beteiligten um sie herum und Unsicherheit führt immer zu eigenen Vorstellungen und Ängsten und blockiert. Familieninterna ist in einem Familienunternehmen selten intern.
Auch Ihre Kunden fragen sich sicher, ob sie in einigen Jahren noch zusammen arbeiten werden.

Kommunizieren Sie in regelmäßigen Abständen zusammen mit dem Inhaber den Fortschritt des Prozesses firmenintern und auch nach außen. Das vermittelt Sicherheit, schafft Vertrauen und hilft Ihnen, zum Ziel zu kommen.

 

Haben Sie Fragen zur Unternehmens­-nachfolge?

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