Nachfolgen.

Nachfolger im Familienunternehmen

135.000 ZÜGEL VOR DER ÜBERGABE

Nachfolgen. Ein großes und wichtiges Wort für alle Familienunternehmen in ganz Deutschland. Allein bis zum Jahr 2018 werden in NRW über 135.000 kleine und mittlere Unternehmen den Menschen suchen und auch brauchen, der dem jetzigen Lenker die Zügel aus der Hand nehmen möchte, das können und, vor allem, auch dürfen muss. Dafür muss der Lenker die Zügel loslassen.

135.000 inhabergeführte Unternehmen – dahinter stecken viele tausend Jahre Erfahrung, Wissen, Tradition, Entwicklung und Stolz. Große Familien mit vielen Angehörigen und unzählige Mitarbeiter dieser Unternehmen – alle sind sie Teilnehmer und Mitspieler bei der Übergabeplanung und alle haben Wünsche und Erwartungen an die Unternehmensnachfolge.

GEFAHR DER KAKOPHONIE

Vergleicht man eine Unternehmensnachfolge mit einem Orchester, das im Idealfall vor dem großen Debut über mindestens 3-5 Jahre harmonisch miteinander spielen sollte, dann ist der Vergleich sicherlich gut gewählt um zu zeigen, wie viele Misstöne in der Planungsphase entstehen können. Die harten Fakten – Kreditverhandlungen, Bankgespräche, Due Dilligence Prozesse und sogar schon Gehalts- und Positionsverhandlungen für den Nachfolger, um nur einige zu nennen – sind hier eben nie nur harte und damit kalkulierbare Fakten.

Anders, als bei familienfremden Übergaben, schleichen sich bei jeder noch so kleinen Entscheidung alte Familienrollen, Emotionen, Ängste, Erwartungen und die guten, alten Knöpfe, die immer noch gedrückt werden, mit in den Prozess. Unmöglich, nur mit dem Hirn zu entscheiden – das Herz hat oft im Verborgenen das Zepter in der Hand, auch wenn alle Beteiligten noch so rational zu handeln glauben.

DER LETZTE TON

Gelingt es nicht, den emotionalen Faktoren im Vorfeld ebenso viel Beachtung zu schenken, wie den notwenigen betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Faktoren, entwickelt sich eine Dissonanz, die in vielen Fällen zu einer Auflösung des Orchesters und zu einem Scheitern der Übergabe führt.

Für viele Unternehmen bedeutet das das Ende. Nachfolger wie Ausscheider tun gut daran, diese Tatsache im Vorfeld zu akzeptieren. Das ist ein guter erster Schritt, um das Unternehmen tatsächlich in die nächsten Hände zu übergeben.

Oft hilft hier ein neutraler Blick von einem Moderator, Berater oder gemeinsamen Freund der Familie, der vermittelt, unterstützt und an manchen Stellen auch den Feuerlöscher zu bedienen weiß. Denn innerhalb der Familie übergeben machen Sie meistens nur ein erstes und einziges Mal. Sie dürfen also um Rat fragen, denn ohne Übung hat noch niemand bei einem 100 Meter Lauf gewonnen. Und dieser Lauf ist der Wichtigste in Ihrer ganzen Karriere.

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Meine Arbeit für Familienunternehmen ist geprägt von Wissen um Ihre Besonderheiten – ich komme selbst aus einem mittelständischen Familienbetrieb. Bleiben Sie erfolgreich – mindestens für die nächsten 100 Jahre.

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Anna Lisa Selter

Anna Lisa Selter

Nachfolgespezialistin mit Mittelstandsgenen, guten Ideen und 13 Jahren handfester Erfahrung in großen und kleinen Unternehmen und in Nachfolgeposition als GF Mitglied in einem Metall- und Kunststoff verarbeitenden Familienunternehmen mitten im schönen Sauerland.
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